Die Angehörigen von depressiven Menschen bzw. Angehörige von Menschen die von Burnout betroffen sind, sind ebenfalls in dieses Krankheitsbild involviert. Alle Menschen die in einem engen persönlichen Kontakt stehen, leiden mit den Betroffenen mit und sind in diesem Zusammenhang besonders gefordert. Hier bezieht sich die Definition „enger persönlichen Kontakt“ vorallem darauf, wer mit dem Betroffenen die Randzeiten eines Tages begleitet. Wer ist am Abend und am Morgen beim Betroffenen? Besonders in diesen Zeiten, zeigen sich die seelischen Belastungen besonders intensiv und so wird auch das Teilen der Krankheit besonders eindrücklich. Besonders zu erwähnen sind:

  • Ehe- und Lebenspartner
  • Familienangehörige
  • Kinder

Zunächst ist es hilfreich sich als Angehöriger mit dem jeweiligen Krankheitsbild vertraut zu machen.

Eine sehr gute Möglichkeit ein Bild für diese Krankheiten zu erhalten, ist es sich mit Menschen auszutauschen, die eine ähnliche Lebenssituation bereits gemeistert haben. Entweder im persönlichen Austausch oder in Foren. Dazu haben wir für Sie Tipps für Angehörige zusammengestellt.

 

Mirriam Prieß - Burnout kommt nicht nur von Streß

Empfehlung der Redaktion

Dr. med. Mirriam Prieß - Burnout kommt nicht nur von Stress

Burnout hat nicht nur mit Stress zu tun, denn Burnout ist kein Ausdruck von Schwäche!

Dass Menschen, die ausgebrannt sind, überlastet sind, ist unbestritten. Was führt jedoch zu dieser Überlastung? Worüber erschöpfen wir uns tatsächlich? Das Buch zeigt, dass bisher angenommene Ursachen von Burnout in Wahrheit nur Symptome sind. Erstmalig wird deutlich gemacht, dass der Aspekt von Beziehung bei Burnout-Erkrankungen die entscheidende Rolle spielt: die Beziehung zu sich selbst und die Beziehung zur Umwelt. Menschen brennen aus, weil sie den Dialog zu sich verloren haben und in konfliktreichen Beziehungen zu ihrem Umfeld stehen.

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